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Georgien im Focus des Filmfestivals FILMKUNSTFEST

01 Mai, 2018

Vom 1. bis 6. Mai 2018 findet in Schwerin das Filmfestival „Filmkunstfest“ und Georgien steht im Fokus dieser Veranstaltung.

Die Vorstellung von Georgien als dem Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse 2018 hat bereits im Februar bei dem großen Empfang im Rahmen der Internationalen Berliner Filmfestspiele begonnen. Der Empfang wurde von der georgischen Seite veranstaltet. Nun übernimmt Georgien die Rolle des Gastgebers bei dem Kulturprogramm Filmpalast Capitol Schwerin.

Am 1. Mai tritt bei der festlichen Eröffnung in Schwerin die Rock-Band „Young Georgian Lolitaz“ mit einem musikalischen Programm auf, am 2. Mai wird das alte Meisterwerk des georgischen Stummfilms „Meine Großmutter“ (Regie- Kote Mikaberidze) gezeigt. Der 1929 gedrehte Film ist eine satirische Komödie, die gegen die Bürokratie gerichtet ist. Die Filmvorführung in Schwerin wird gleichzeitig ein Konzert verwandelt, denn die bekannte georgische Pianistin Dudana Mazmanischwili wird den Filmstreifen auf dem Klavier begleiten.
Das Filmprogramm „Gastland Georgien“, das auf dem Festival präsentiert wird, besteht aus 25 georgischen Filmen und umfasst Spielfilme, Kurzfilme sowie Dokumentarfilme über Georgien. Die Filmauswahl wurde vom Georgischen Nationalen Zentrum für Kinematographie und dem Internationalen Autorenfilmfestival von Batumi getroffen.

Die Zuschauer werden die Möglichkeit haben die neuen erfolgreichen georgischen Filme zu sehen: „Meine glückliche Familie“ (Rege – Nana Ekvtimishvili und Simon Groß), „Gefährliche Mutter“ (Regie – Anna Urushadze), „Das Haus der Anderen“ (Regie – Rusudan Glurjidze), „Bekenntnis“ (Regie – Zaza Uruschadze), „Chibula“ (Regie – Giorgi Ovashvili), „Dede“ (Regie – Mariam Khachvani) und andere.

Hervorzuheben ist, dass auf dem Programm auch der zuletzt gedrehte Film des im Ausland lebenden und wirkenden georgischen prominenten Filmregisseurs Otar Iosseliani steht – „Winterlied“.
Aus der georgischen Filmklassik werden auf dem Festival gezeigt der Streifen des Regisseurs Giorgi Shengelaia „Pirosmani“ und „Das Salz Swanetiens“ (Svanisch – „Jim Shvante“) von Mikheil Kalatosishvili (1930). Was die Dokumentarfilme betrifft, so werden auf dem Festival Dokumentarfilme der ausländischen Regisseure über Georgien vorgeführt.

Vom 2. Mai bis 25. Mai findet die Ausstellung der Fotos von Wolfgang Korall statt. Die Ausstellung trägt den Namen „Seele Georgiens“ und zeigt die Werke des Fotografen, der in den 70-er Jahren des 20. Jh.-s Georgien bereist hatte.

Das georgische Programm des Festivals umfasst auch die Literatur. Die in Tbilisi geborene und in Hamburg wirkende georgische Schriftstellerin Nino Haratischwili stellt dem Auditorium ihr 2014 erschienenen Roman „Das achte Leben (Für Brilka)“ vor.
 




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